Tierleben

Die Hühner-Folterkammer:

»Wir 39 Millionen Legehennen Deutschlands müssen noch bis 2009 unser kurzes Leben in Legebatterien fristen, in denen ihr jeder von uns weniger als ein DIN-A4-Blatt Fläche zugesteht. An eine Befriedigung unserer natürlichen Bedürfnisse wie Scharren, Picken, Staubbaden, Ruhen ist dabei nicht zu denken; nicht einmal mit den Flügeln können wir schlagen oder ungestört unsere Eier legen. Sogar euer Bundesverfassungsgericht hat unsere Haltungsart als Tierquälerei bezeichnet. Doch auch die so genannte Kleinvoliere, in der unsere Nachkommen ab 2009 vegetieren müssen, ist nichts anderes als Tierquälerei. Von Flugmöglichkeiten, die das Wort "Voliere" nahe legt, kann bei 50 bis 60 cm hohen Käfigen wohl keine Rede sein. Wir Legehennen werden dann zu dreißig auf zweieinhalb Quadratmetern zusammengepfercht, auf denen wir bei unerträglichem Gestank gemeinsam scharren, picken, staubbaden, ruhen... und vor allen Dingen Eier legen sollen!
 Und wenn wir dann das Bedürfnis bekommen unsere Eier zu brüten, bekommen wir einen Stromschlag mit bis zu 1000Volt von so einem Stahlseil. Müsstet ihr Menschen alle eure Bedürfnisse zu dreißig in einen kleinen Raum gepfercht befriedigen - wie lange würdet ihr es überleben? Auch wir Hühner halten das nicht lange durch.«

Das Kuh-Gefängnis:


»Wir Kälbchen werden in enge Holzverschläge gesperrt, in denen wir uns kaum bewegen können. Bis zu unserer Ermordung, die ihr Schlachtung nennt, stellt man jedem von uns nicht mehr als einen Quadratmeter Fläche zur Verfügung – die Tierghetto-Wärter maximieren so ihren Profit. Weil ihr unsere Muttermilch trinkt, gibt man uns nur eine fette weiße Brühe, die aus Magermilchpulver, Talg, Walfett und viel Salz besteht. Durch das viele Salz bekommen wir schrecklichen Durst, und da wir kein Wasser bekommen, trinken wir noch mehr von dem salzigen Brei. So werden wir in kürzester Zeit auf das Schlachtgewicht gemästet. Während unseres ganzen kurzen und einsamen Lebens sehen wir nicht einmal eine grüne Wiese. Die Sonne erblicken wir zum ersten Mal auf dem Weg zum Schlachthof...«

Jede achte Kuh kommt trächtig zum Schlachter. Das Blut der Kälberföten stellt eine zusätzliche Goldgrube für die internationale Pharmamafia und Kosmetikindustrie dar: Die Kälber werden aus der Fruchtblase geschnitten, und dem noch schlagenden Herzen wird mit einer Nadel durchschnittlich ein halber Liter Blut abgezapft. So verenden jährlich mindestens 2 Millionen ungeborener Kälber qualvoll, um Forschungslabors und die Pharmaindustrie zu beliefern.

Das Schweine-Ghetto:

»In großen Gruppen von 80 bis 200 Tieren werden wir Schweine auf Gitterrosten in nahezu ständiger Finsternis gehalten. Wir stehen auf Vollspaltböden ohne Einstreu, was oft zu Gelenkschäden führt. Wir werden wie in einer Fabrik produziert: Die Mutterschweine werden in Einzelbuchten künstlich befruchtet. Während der 15 Wochen Schwangerschaft müssen sie auf engstem Raum im Dämmerlicht dahinvegetieren. Zum Gebären werden sie in speziellen ‘Abferkelbuchten’ angegurtet. Sie können sich kaum bewegen, nur aufstehen und sich wieder niederlegen. So ist es ihnen unmöglich, ihre Kinder zu pflegen.«


Ferkel-Leid: »Bis zum Alter von 7 Tagen dürfen wir Ferkel ohne Betäubung kastriert werden. Dazu werden wir kopfüber in eine Apparatur geklemmt. Unsere Beine werden auseinandergespreizt und fixiert. Die zarte Haut, die unsere empfindlichen Hoden schützt, wird mit einem Messer aufgeritzt, die Hoden werden herausgezogen und mit dem Messer abgeschnitten. Es sind unvorstellbare Schmerzen. Oft zittern wir am ganzen Leib, wenn wir frisch kastriert sind, und müssen uns übergeben. Da der Eingriff von den Tierghetto-Wärtern im Akkord und häufig unter hygienisch unzureichenden Bedingungen durchgeführt wird, kommt es im Nachhinein nicht selten zu Infektionen.«

Die Puten-Todeszelle:

»Wir Puten in Massentierhaltung leiden noch schlimmer als Masthähnchen. Da unsere Brust das begehrteste und teuerste Teil ist, können Skelett, Beine und Sehnen mit dem viel zu schnellen Wachstum nicht mithalten und verbiegen sich unter der Fleischlast. Am Ende unserer 22 Lebenswochen rutschen oder liegen wir auf der überbreiten und schweren Brust.

Wie in den Hühner-Folterkammern werden Enten und uns Puten die Schnäbel abgeschnitten – ohne Betäubung. Schmerzen und ständige Irritationen sind die Folge. Es ist, als wenn man euch Menschen die Lippen abschneiden würde.«

Das Leid der Schafe:

»Wir Schafe leben meist auf der Weide, doch oftmals findet sich darauf nur wenig Schutz vor Wind und Wetter. Im Winter frieren wir, und im Sommer haben wir keine Schattenfläche, um unsere geschorenen Körper vor der Sonne zu schützen. Viele Halter denken auch nicht daran, dass wir nicht nur Gras essen, sondern auch frisches Wasser zum Trinken brauchen.

Wenn uns die Kinder nicht sofort weggenommen werden, um sie als ‘Milchlämmer’ zu verkaufen, dann dürfen sie noch ca. 6 Monate bei uns bleiben. Allen Lämmern werden die Schwänze kupiert und bei den kleinen Böcken wird eine betäubungslose Kastration durchgeführt, oder ihnen werden die Hoden vom Blutkreislauf abgeklemmt. Jedes Jahr werden wir geschoren; dabei geht ihr mit uns nicht gerade zimperlich um. Da ihr aber unsere Wolle kaum mehr verwenden könnt, holt ihr Schafe aus Afrika, die einen natürlichen Fellwechsel haben, doch im Winter vor Kälte auf den Weiden erfrieren.«
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